Réti-Eröffnung
Lass Schwarz mit 1.Nf3 über deinen Plan rätseln. Du lernst klare Bauernhebel und 4 Fallen gegen unachtsames Spiel.
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Jedes Kapitel zeigt seine Hauptvariante Zug für Zug, mit den Kommentaren des Trainers.
1. Nf3 d5 2. c4 d4 3. e3 c5 4. exd4 cxd4 5. b4 Bg4 6. h3 Bh5 7. Bb2
2...d4- und 2...e6-Varianten (nach 1...d5 2.c4)
Black meets 2.c4 with 2...d4, then pins your knight with 5...Bg4. Chase the bishop with 6.h3 Bh5, play 7.Bb2, then break the pin with g4 and grab the pawn on d4 with Nxd4. After Bg2, you target Black's undefended b7 pawn. Aim for a slightly better position with a queenside pawn majority.
1 · 11 Varianten1. Nf3 d5 2. c4 dxc4 3. Qa4+ Nc6 4. Nc3 Nf6 5. e3 Bd7 6. Bxc4 e6 7. Qc2
Angenommenes Réti-Gambit und Gurewitsch-System (nach 1...d5 2.c4)
Black grabs your c-pawn with 2...dxc4, entering the Réti Accepted. Answer with Qa4+, Nc3, e3, and Bxc4, then castle and jump a knight to b5. Watch out: after 7.Qb3?, Black's ...Na5 wins a bishop. You're aiming for a position with the half-open c-file, while Black holds a queenside pawn majority.
2 · 15 Varianten1. Nf3 Nf6 2. g3 g6 3. Bg2 Bg7 4. O-O O-O 5. d4 d6 6. c4 Nbd7 7. Nc3 e5 8. e4 exd4 9. Nxd4 Re8 10. h3 Nc5 11. Re1
Symmetrische Verteidigung (2...g6)
Black meets your fianchetto with ...g6, building a King's Indian setup with ...d6, ...Nbd7, and ...e5. You answer with d4, c4, Nc3, and e4, then play h3 and Re1, planning f3 and Be3. Watch for ...Nc5, which threatens to win your e4 pawn. Meet ...d5 with cxd5, aiming to recapture on d5.
3 · 14 Varianten1. Nf3 c5 2. g3 Nc6 3. Bg2 g6 4. O-O Bg7 5. c4 Nf6 6. d4 cxd4 7. Nxd4 O-O 8. Nc3 Nxd4 9. Qxd4 d6 10. Qd3
Sizilianische Einladung und Tschigorin-Variante (1...c5, 1...Nc6)
Black meets 1.Nf3 c5 with a fianchetto setup, playing ...Nc6, ...g6 and ...Bg7. You fianchetto too with g3, Bg2 and O-O, then strike with d4 and recapture Nxd4. After trades on d4 you centralize with Qxd4, then settle the queen on d3, ready to develop with Bg5. Aim for a position where your queenside pawn majority gives you long-term chances.
4 · 15 Varianten1. Nf3 e6 2. g3 d5 3. Bg2 Nf6 4. O-O Be7 5. c4 O-O 6. b3 b6 7. Bb2 Bb7 8. e3 c5 9. Nc3
Andere 1. Züge (1...e6, 1...d6, 1...c6, 1...g6, 1...b6, 1...e5, 1...f5)
Black meets 1.Nf3 with other first moves like 1...e6, 1...g6, or 1...b6. Fianchetto with g3 and Bg2, castle, then expand with c4 and b3. Against 1...e6 lines, after 9.Nc3 aim to recapture on c4, play Qe2 and d3, then bring a rook to d1. You get a safe, flexible setup with central control and smooth development.
5 · 17 Varianten
Über dieses Repertoire
Lass Schwarz mit 1.Nf3 über deinen Plan rätseln. Du lernst klare Bauernhebel und 4 Fallen gegen unachtsames Spiel.
Mit 1.Nf3 lässt du deinen Gegner über deinen Plan rätseln und baust auf wenige wiederkehrende Ideen, von Läufern auf g2 oder b2 bis zu Bauernvorstößen mit b4 oder d4. Gegen ...d4 und ...Bg4 lernst du, wie h3 und g4 die Fesselung vor Nxd4 lösen. Übe mit 4 Fallen, 8 Modellpartien und 27 Schachaufgaben.
Was du lernst
Vorstoßvariante (2...d4, nach 1...d5 2.c4)
1.Nf3 d5 2.c4 d4
Der schwarze Vorstoß 2...d4 führt in die Vorstoßvariante. Dort werden mit 3.e3 c5 4.exd4 cxd4 Bauern getauscht, und 5.b4 gewinnt Raum am Damenflügel. Nachdem 5...Bg4 deinen Springer gefesselt hat, bereiten 6.h3 Bh5 7.Bb2 die Fortsetzung g4 zum Lösen der Fesselung und Nxd4 zum Zurückgewinnen des Bauern vor. Du schließt mit Bg2 ab und richtest deine Figuren auf den ungedeckten schwarzen Bauern auf b7.
Angenommene Réti-Eröffnung (2...dxc4, nach 1...d5 2.c4)
1.Nf3 d5 2.c4 dxc4
Nach 3...Nc6 4.Nc3 Nf6 5.e3 Bd7 6.Bxc4 e6 spielst du 7.Qc2. Du bist bereit zu rochieren und einen Springer nach b5 zu bringen und kannst die halboffene c-Linie nutzen. Vermeide 7.Qb3, denn 7...Na5 gewinnt einen Läufer.
Gurewitsch-System (3.e3, nach 1...d5 2.c4)
1.Nf3 d5 2.c4 c6
Gegen den soliden Aufbau mit 2...c6 antwortest du mit 3.e3 und 4.Nc3. Wenn 4...Bg4 deinen Springer fesselt, greift 5.Qb3 b7 an und befreit den Springer. Nach 5...Qb6 6.d4 e6 7.Bd2 bist du bereit, e4 zu spielen und einen Springer nach e5 zu bringen.
Andere 2. Züge nach 1...d5 2.c4 (2...e6)
1.Nf3 d5 2.c4 e6
Gegen 2...e6 entwickelst du deine Figuren ganz natürlich mit 3.e3, 4.Nc3 und einem Fianchetto am Damenflügel mit 5.b3 und 6.Bb2. Nachdem Schwarz mit 6...b6 ebenfalls ein Fianchetto vorbereitet und 7...exd5 gespielt hat, öffnest du mit 8.d4 das Zentrum, entwickelst mit 9.Bd3 den Läufer und rochierst mit 10.O-O. Danach bist du bereit, b4 zu spielen und einen Turm nach c1 zu bringen.
Symmetrische Verteidigung (2...g6)
1.Nf3 Nf6
Wenn Schwarz mit 2...g6 deinen Aufbau nachahmt und fianchettiert, fianchettierst du ebenfalls mit 3.Bg2 und rochierst. Mit 7...e5 8.e4 exd4 9.Nxd4 kommt es zum Kampf im Zentrum. Nach 9...Re8 10.h3 Nc5 11.Re1 bist du bereit, auf die Drohungen des schwarzen Springers zu reagieren. Du planst f3, Be3 und Nc2, um ...d5 mit cxd5 zu beantworten.
Sizilianische Einladung (1...c5)
1.Nf3 c5
Gegen 1...c5 bereitest du mit 2.g3 und 3.Bg2 das Fianchetto vor und führst es aus. Dann greifst du mit 6.d4 im Zentrum an. Nach 6...cxd4 7.Nxd4 O-O 8.Nc3 Nxd4 9.Qxd4 d6 zieht sich deine Dame mit 10.Qd3 zurück. Anschließend kannst du deine Entwicklung mit Bg5, Be3 und Qd2 fortsetzen.
Tschigorin-Variante (2...d5)
1.Nf3 Nc6
Nach 1...Nc6 besetzt du mit 2.d4 d5 3.c4 das Zentrum und erreichst eine Struktur des Abgelehnten Damengambits. Weiter geht es mit 3...e6 4.Nc3 Nf6 5.Bg5 Be7 6.e3 O-O 7.Rc1 h6. Mit 8.Bf4 hältst du deinen Läufer aktiv. Später kannst du auf f6 tauschen, den Läufer nach d3 umgruppieren und rochieren.
Andere 1. Züge (1...e6, 1...d6, 1...c6, 1...g6, 1...b6, 1...e5, 1...f5)
1.Nf3 e6
Gegen andere erste Züge wie 1...e6 baust du mit 2.g3, 3.Bg2 und 4.O-O einen Königsindischen Angriff auf. Nach 5.c4 O-O 6.b3 b6 7.Bb2 Bb7 8.e3 c5 schließt du deine Entwicklung mit 9.Nc3 ab. Danach bist du bereit, auf c4 zurückzuschlagen, Qe2 und d3 zu spielen und einen Turm nach d1 zu bringen.
Was dich erwartet
- 4 Fallen als priorisierte Varianten, damit du zuerst die Tricks lernst, mit denen du Partien gewinnst.
- 8 Meisterpartien, die in diesen Varianten gespielt wurden und bei den Zügen verlinkt sind, an denen sie vom Kurs abweichen.
- 27 Schachaufgaben aus echten Partien mit dieser Eröffnung.
Warum dieses Repertoire?
- Für Vereinsspieler konzipiert. 1.Nf3 führt zu ruhigen, flexiblen Stellungen, die zu Spielern mit einer Wertungszahl von 1600 bis 2200 passen.
- Wenig auswendig lernen. Das Repertoire beruht auf einigen wiederkehrenden Aufbauten statt auf langen forcierten Zugfolgen. Du musst also keine tiefen Varianten auswendig lernen.
- Wiederkehrende Pläne. Du fianchettierst einen Läufer nach g2 oder b2, gewinnst mit b4 oder d4 Raum und nimmst immer wieder schwache Bauern wie b7 oder c4 ins Visier.
- Verstehen statt auswendig lernen. Jedes Kapitel endet mit einem klaren Plan für das weitere Spiel, etwa g4 zum Lösen einer Fesselung oder Nc2, um auf d5 zurückzuschlagen. So findest du auch dann die richtige Idee, wenn der Gegner abweicht.
- Aus echten Partien und Fallen lernen. Meisterpartien und Fallenvarianten zeigen, wie diese Pläne in der Praxis funktionieren.
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Spielen Sie jede Variante am Brett, und die verteilte Wiederholung bringt vergessene Züge zurück. Kostenlos starten.
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